Dies ist eine Wanderung entlang eines besonders reizvollen Küstenabschnitts der Ligurischen Riviera, auf der man typische ligurische Dörfer entdecken kann.
Aufgrund der Länge und des Höhenunterschieds wird eine gute körperliche Vorbereitung empfohlen.
Die Wanderung startet in Moneglia und endet in Bonassola. Die Bahn ist das beste Verkehrsmittel für die An- und Abreise.
Von der Bahnstation Moneglia geht man in Richtung Meer, biegt dann links ab und durchquert das Zentrum mit seinen Geschäften und Bars. Man gelangt zur Ortschaft Posato, wo der Wanderweg nach dem Überqueren der Torrente Bisagno-Brücke beginnt. Die Markierungen sind das
und das Symbol des
.
Eine Betontreppe führt zunächst neben der Eisenbahn entlang, steigt dann an und erreicht die Via per Lemeglio. Man folgt dieser Straße rechts bergauf bis zu den ersten Häusern der gleichnamigen Ortschaft.
Gegenüber eines Restaurants weist die Markierung auf eine steile Treppe, die ins Herz von Lemeglio führt. Dort findet man liebevoll gepflegte, farbenfrohe Häuser mit Meerblick und die Kirche Santa Maria Assunta mit ihrer typisch ligurischen Fassade aus grauen und weißen Streifen.
Im Dorf gibt es zwei öffentliche Wasserbrunnen.
Nach der Pfarrkirche geht es weiter bergauf. Bald öffnet sich ein spektakulärer Ausblick auf Moneglia und den Golf von Tigullio – der erste von vielen herrlichen Aussichtspunkten. Nach einem kurzen ebenen Abschnitt steigt man durch einen schönen Steineichenwald bis zu einer Weggabelung bei San Pantaleo (325 m), wo man rechts in Richtung Deiva Marina weitergeht.
Der Abstieg führt teilweise steil über unebenes Gelände durch den Wald. Danach folgt man der Via della Libertà, einer langen Schotterstraße, die später asphaltiert wird und bis ins Zentrum von Deiva Marina führt. Dieser bekannte Badeort ist für seinen schönen Strand und die vielen Geschäfte und Dienstleistungen bekannt.
Nach dem Durchqueren des Ortszentrums geht man zur Torrente Deiva und folgt ihr in Richtung Meer bis zur Mündung. Dort trifft man auf die Via Fornaci, die man nimmt, um auf die andere Seite des Baches zu gelangen. Nach wenigen Metern Anstieg erreicht man eine Gabelung, wo man rechts hält und bald auf den Weg nach Framura trifft.
Der Pfad führt durch einen Steineichenwald und steigt anspruchsvoll an. Es gibt einige felsige Passagen, auf denen man zwischen Erdbeerbäumen aufsteigt, die im Herbst und Winter mit Früchten behangen sind.
Unterwegs lohnt es sich, innezuhalten und die Ausblicke auf Deiva Marina zu genießen.
Nach etwa einer Stunde ab Deiva erreicht man Case Serro (300 m). Hier hält man sich rechts und folgt der Via Monte Serro, einer breiten Schotterstraße, die eben verläuft.
Bei einer Lichtung mit einer Rastplatz mit Tischen und Bänken lohnt sich ein kurzer Abstecher nach rechts hinunter zu Punta Apicchi. Der Weg dorthin ist besonders reizvoll und scheint an manchen Stellen ins Meer abzutauchen.
Von Punta Apicchi aus eröffnet sich ein außergewöhnlicher Ausblick – von hier kann man die ganze Küste überblicken.
Man kehrt zum Hauptweg zurück und folgt der langen Schotterstraße weiter, immer dem Zeichen
folgend, bis zur Ortschaft Foce del Prato.
An der Gabelung hält man sich rechts und folgt nach wenigen Metern einem kleinen Pfad links, der in den Wald hinabführt und dann durch die Landschaft weitergeht – immer mit Meerblick. Bald erreicht man die ersten Häuser und eine Straße.
Man überquert die Straße und betritt Satta, eines der fünf Dörfer der Gemeinde Framura. Wir befinden uns nun in der Provinz La Spezia.
Es ist ein charmantes mittelalterliches Dorf auf der Höhe mit Rathaus, Postamt, Bar und Geschäft – im Sommer sehr bei Touristen beliebt. Hier gibt es einen öffentlichen Wasserbrunnen.
Der Sentiero Liguria
führt nun durch zwei weitere, gleich reizvolle Ortschaften von Framura: zuerst Ravecca, dann Anzo mit seiner charakteristischen Kirche Nostra Signora delle Neve und einem Turm, den einst die Republik Genua errichtete und der heute in Privatbesitz ist.
Nach einer kleinen Brücke gelangt man auf die asphaltierte Straße, der man rechts bergab folgt. Bei einer Kurve weist die Markierung auf die Via Luigi Duina, eine asphaltierte Straße mit herrlichem Meerblick, die ansteigt und am Anfang des Weges nach Bonassola endet.
Der Weg beginnt mit Anstieg und einigen besonders steilen Passagen, wechselt dann mit flacheren Abschnitten und kleinen Abstiegen ab – überall umgeben von postkartenreifen Ausblicken.
Unterwegs ist ein Aussichtspunkt markiert, den zu besuchen sich lohnt. Man sollte aber vorsichtig treten, da die Plattform einige Löcher hat.
Beim weiteren Anstieg erreicht man eine kleine Siedlung. Man folgt der Betonstraße, die ansteigt und dann rechts abbiegt, um durch ein Ackerland zu führen. Danach geht es mit kurzem Anstieg in den Wald und hinab auf die Via Carpeneggio, eine Schotterstraße, der man bis zur Gabelung folgt.
Beide Wege führen nach Bonassola, aber unsere Route führt rechts weiter, da sie einen Halt am Salto delle Lepre vorsieht, einem Aussichtspunkt, den man nach einem letzten Anstieg und Abstieg erreicht.
Die Aussicht von dieser Terrasse – wo noch Reste zweier Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg sichtbar sind – ist so atemberaubend schön, dass dieser Ort bei Sonnenuntergang sehr beliebt ist.
Man geht nun auf demselben Weg ein kurzes Stück zurück und folgt dann rechts einem Pfad, der allmählich hinabführt und auf die Schotterstraße Via Berroni trifft. Man folgt ihr bis zum Ende und gelangt ins Zentrum von Bonassola, dem letzten Dorf unserer Wanderung.
Auch dieser Ort liegt in der Provinz La Spezia und ist für seinen Strand und sein Zentrum mit vielen Geschäften und Dienstleistungen bekannt.
Für die Rückfahrt nach Moneglia gibt es eine bequeme Bahnverbindung.