Portofino

Portofino

Farbige Häuser zwischen Meer und Vegetation des Vorgebirges

Kleine Siedlung an der Bucht mit typischen hohen, schmalen Häusern entlang der Küste. Der Ort hat seine ursprüngliche Struktur bewahrt, obwohl der Luxushandel das Gesicht des Hafens verändert hat.

Vom Meer aus betrachtet wirkt Portofino, ein weltweit bekannter Ort, der Schauplatz zahlreicher Persönlichkeiten aus Unterhaltung, Politik und prominenten Kreisen ist, wie ein kleines, altes Dorf, das sich über die Jahre kaum verändert hat. Der erste Eindruck wird von einem Ensemble farbiger, hoher und schmaler Häuser geprägt, die sich entlang der Bucht erstrecken und von der üppigen Vegetation des Portofino-Parks umgeben sind.

Bei näherem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass es durchaus Veränderungen gegeben hat: elegante Boutiquen großer Modemarken haben traditionelle Handwerksbetriebe verdrängt, und luxuriöse Yachten füllen den kleinen Hafen, der einst bescheidenen Fischerbooten Platz bot – diese sind heute fast völlig verschwunden.

Nach einem angenehmen Spaziergang durch das Dorf, vorbei am Kai und den winzigen Gassen, lohnt sich ein Besuch des Leuchtturms, den man in etwa 15 Minuten über einen schmalen Weg erreicht, der von der bekannten Piazzetta abzweigt.

Ebenfalls sehenswert sind die schöne Kirche San Giorgio und das Castello Brown, die Festung, die Portofino von oben beherrscht.

Das Dorf ist zudem einer der Ausgangspunkte, um den Naturpark Portofino auf Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeit und Dauer zu entdecken.

Portofino ist auf verschiedenen Wegen erreichbar: mit dem Bus von Santa Margherita Ligure; mit dem Schiff von Santa Margherita und Rapallo; zu Fuß vom Kap herabsteigend; mit dem Auto (nicht empfohlen, besonders in der Hochsaison wegen möglicher Staus und hoher Parkgebühren).

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