Wir empfehlen diese kurze, aber durchaus anspruchsvolle Wanderung mit steiler Anfangsetappe. Bei nassem Untergrund sollte man sie meiden, da der Rückweg rutschig werden kann.
Der Ausgangspunkt ist Montepegli, ein Ortsteil von Rapallo. Von der Autobahnausfahrt folgt man der Beschilderung Richtung San Pietro di Novella und biegt nach dem Friedhof an der Gabelung rechts ab.
Am Dorfeingang parkt man das Auto am nächsten verfügbaren Platz und geht weiter, bis man linker Hand ein selbstgemaltes Schild entdeckt, das zum Rifugio Margherita weist (das Schild befindet sich bergaufwärts in einer Kurve).
Das Wegzeichen ist
. Es beginnt mit einer Betontreppe und führt stetig bergauf. Der Weg kreuzt später eine Privatstraße. Bald erreicht man eine Weggabelung: Wir halten uns links, da dies der kürzere Weg ist, aber man kann auch rechts gehen – die Pfade verbinden sich später wieder.
Nach weiterer Steigung durch den Wald kommt man nach etwa 500 Metern auf die schöne Ebene Cian mazùn, wo ein steinernes Häuschen und eine Materialseilbahn stehen.
Hier gibt es zwei Schilder: eines weiter oben zum Rifugio Margherita sul Monte Pegge und eines unten links zum Manico del Lume. Wir wählen letzteres und wandern auf ebener Strecke auf einem anfangs breiten und gut gepflegten Weg, auf dem man Überreste alter Steinhäuser sieht. Der Pfad steigt dann im Wald an und führt zur Basis eines kleinen Hügels mit großen Steinen und ein paar Verstecken aus Holz und Laub, die von Jägern genutzt werden.
Wer links weitergeht, erreicht die Spitze des Manico del Lume. Hier genießt man den Ausblick auf Rapallo auf der einen und auf das Fontanabuona-Tal auf der anderen Seite, bevor man sich zum Rückweg aufmacht.
Man folgt dem schmalen, ebenen Pfad in Richtung Monte Pegge, gekennzeichnet mit
, etwa 500 Meter lang, bis man rechts bei einer provisorischen Unterkunft die Beschilderung nach Montepegli findet.
Der Weg führt durch den Wald hinab – einige Abschnitte können rutschig sein (bei Nässe nicht empfohlen) – und bringt einen bald zurück zu Ciamazù. Von dort folgt man demselben Weg wie beim Aufstieg zum Ausgangspunkt.