Eine Wanderung, die zwei exklusive Orte Liguriens durch die Wege des Portofino-Parks verbindet: Paraggi und Portofino.
Der Ausgangspunkt ist Paraggi, das kleine Dorf an der Riviera di Levante, das durch das Vorgebirge geschützt wird, das dem Meer seine charakteristische grüne Färbung verleiht. Am besten erreicht man es mit dem Bus (oder nach etwa 30 Minuten Fußweg) von Santa Margherita Ligure.
Man verlässt die Hauptstraße und betritt den Parkplatz (kostenpflichtig und oft voll besetzt) oberhalb des Strandes. Am Ende des Parkplatzes, neben einem ehemaligen Restaurant, findet man eine Informationstafel mit allen Wegweisern.
Der zu folgende Wegweiser ist
in Kombination mit
, da es sich um einen Abschnitt des Sentiero Liguria handelt.
Eine Treppe führt hinauf in das Valle dei Mulini, ein feuchtes und schattenreiches Gebiet mit üppiger Vegetation. Hier zeugen die Ruinen alter Mühlen und Ölpressen von der historischen Bedeutung dieser Zone für die Mehl- und Ölproduktion.
Der Weg führt stetig bergauf, verläuft zunächst entlang eines Baches, biegt dann nach links ab, passiert einige Privathäuser und führt dann nach rechts durch einen Kastanienwald. Nach etwa 30 Minuten erreicht man die Ortschaft Mulini.
Von hier aus gelangt man mit einem kurzen Anstieg nach rechts zum Mulino del Gassetta, der einzigen restaurierten Mühle, die heute als Rastplatz dient. Es gibt hier auch Toiletten, einen Wasserhahn und einen ausgestatteten Bereich mit Holztischen und Bänken.
Unser Weg führt jedoch flach nach links und mündet bald in den Weg ein, der von Portofino Vetta kommt und hinab nach Portofino mare führt. Der Wegweiser
ist bis zum Ende zu folgen.
Man sollte auf mögliche Motorfahrzeuge achten (Roller oder kleine Autos der Anwohner). Der Weg führt bergab mit herrlichen Ausblicken, bis man zur Ortschaft Costa della Pineta gelangt, wo zwei Tische mit Bänken aufgestellt sind.
Nun geht es auf dem linken Abstieg weiter, von dem aus man schöne Privatgrundstücke mit teilweise bewirtschafteten Flächen bewundern kann, darunter das Agriturismo Terre Rosse Portofino, das ausgezeichneten Honig produziert.
Weiter bergab passiert man einen Tennisplatz, bevor man die Cappella di San Sebastiano erreicht (immer offen), deren rote Farbe wunderbar mit dem Grün der Vegetation kontrastiert. Beim weiteren Abstieg findet man einen Trinkwasserhahn.
Der Abstieg zum Meer bietet einen unglaublichen Ausblick auf Paraggi. An einer Weggabelung eröffnet sich dann die Aussicht auf Portofino. Der Weg wird enger und hat einige Kehren. Bei der Kirche Divo Martino führt eine Unterführung hinab auf den weltberühmten Platz, umgeben von Luxus: Yachten, Kunstgalerien, Boutiquen und zahlreiche Bars und Restaurants.
Wer noch nie dort war, sollte den etwa 2 Kilometer langen Spaziergang (hin und zurück) nicht verpassen, der über die Castello Brown zum Faro di Portofino führt. Neben dem außergewöhnlichen Panorama gibt es dort auch eine kleine Bar.
Nach dem Besuch des ligurischen Ortes folgt man der Calata Marconi, dem linken Ufer des „Porticciolo", bis zum Ende und steigt dann die Treppen auf der linken Seite hinauf zur Straße. Nach wenigen Metern überquert man die Straße und steigt erneut nach links hinauf zur Passeggiata dei baci, einem Fußweg, der eine Alternative zur vielbefahrenen Straße bietet. Mit mehreren Auf- und Abstiegen führt dieser Weg in etwa 30 Minuten zurück nach Paraggi.