Rundweg Bonassola - Monte Rossola
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Schwierigkeit Leicht
Dauer 4 Std. 00 Min.
Länge 9,100
Wegmarkierung 664665 + 663 + Segnavia CAI + Sentiero liguria
Ausgangspunkt

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Diese Rundwanderung startet im ruhigen Küstendorf Bonassola in der Provinz La Spezia und führt ohne größere Schwierigkeiten auf den aussichtsreichen Gipfel des Monte Rossola. Auf dem Rückweg durchquert man drei charakteristische ligurische Bergdörfer.
Die Wanderung ist besonders in den Wintermonaten empfehlenswert, wenn die Wege weniger frequentiert sind und die Temperaturen angenehm bleiben.

Am besten erreicht man Bonassola mit dem Zug. Wer mit dem Auto anreist, fährt an der Ausfahrt Deiva Marina ab und folgt der Straße etwa 20 Kilometer bis zur Strandpromenade, wo es ausreichend Parkplätze gibt (teilweise kostenlos je nach Jahreszeit).

Man verläuft die schöne Strandpromenade kurz nach Osten und betritt dann das Dorf über die Via Colombo bis zum Rathaus. Von dort führt rechts der Sentiero Liguria Sentiero liguria weiter.

Der Weg mit CAI-Markierung Segnavia CAI steigt zwischen Häusern hinauf zum Ort Poggio an der Provinzstraße. Man folgt dieser kurz nach rechts, bis die Markierung auf eine steile Betontreppe nach links weist. Der Weg kreuzt die asphaltierte Straße erneut und führt weiter bergauf bis zur Fraktion Scernio.
Hier zeigen Holzschilder nach links in Richtung Monte Rossola, unser Ziel.

Ein Betonweg führt nun bergab durch Olivenhaine mit herrlichem Meerblick 665. Danach geht es flach über Naturweg vorbei an den Resten einer antiken Quelle, wo der Legende nach König Otto III. auf seinem Weg nach Rom Rast machte – dort wurde er 996 zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.

An einer Wegkreuzung mit Informationstafel biegt man rechts ab und erreicht nach wenigen Minuten die Staatsstraße. Man überquert sie und folgt dem Schild, das in den Wald führt.

Nun folgt ein steiler Aufstieg über Steingelände, erleichtert durch einige Treppenstufen, umgeben von niedriger Mittelmeervegetation. Der Blick schweift über die Küste – von den nahen Orten Levanto und Bonassola bis nach Genua und darüber hinaus.

Mit zunehmender Höhe wird die Vegetation lichter und macht Platz für Felsbrocken, die bis zum markanten Grat führen. Nach etwa anderthalb Stunden erreicht man die Spitze des Monte Rossola (563 m) mit atemberaubendem Panorama: die Ligurischen Alpen auf der einen Seite, die zerklüftete ligurische Küste mit ihrem blauen Meer auf der anderen.

Der Abstieg folgt dem Weg nach Norden in Richtung Passo Colletto 665. Man durchquert zunächst ein kleines Wäldchen und geht dann flacher durch niedrige Vegetation. Der Weg führt an Rocca Gaibana vorbei bis zur Wegkreuzung am Passo Colletto.

Hier verlässt man den Hauptweg und biegt links in den Wald ab, Richtung Bonassola. Bald erreicht man eine breite, ebene Waldstraße, der man nach rechts bis zum Ende folgt, wo sie auf die Staatsstraße 332 trifft.

Nun geht es auf der Straße weiter, aber der Verkehr ist gering und angenehm. Die CAI-Markierung Segnavia CAI leitet nach wenigen Metern nach rechts auf die SP 45. Der Weg führt an einem Steinbruch für roten Levanto-Marmor vorbei, einem charakteristischen rötlichen Gestein der Region.

Nach dem Steinbruch verlässt man die Provinzstraße und geht links auf einer Betonstraße hinab, die durch Felder 663 führt, bevor man das malerische Dorf San Giorgio erreicht – mit farbigen Häusern, charmanten Balkonen, eng beieinander und mit steinernen Arkaden.

Man setzt den Abstieg fort, überquert eine Fahrstraße und folgt dem Weg in Richtung der Kirche San Giorgio, deren Glockenturm bereits sichtbar ist.

Nach der hübschen Kirche, eingebettet in Vegetation, gelangt man bald zur Straße, die nach links zur Fraktion Costella führt – ein weiteres charmantes Dorf, das einen kurzen Besuch lohnt, bevor man auf der Fahrstraße weiterwandert.

Nach ein paar Kurven findet man rechts eine Betontreppe, die in den Wald hinabführt und eine Abkürzung ermöglicht. Sie führt zum Abstieg nach Serra, das dritte Dorf dieser Route – klein und einladend wie die vorherigen.

Ein letzter Abstieg bringt einen zur Burg von Bonassola, einer Festung aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Von hier geht es kurz hinab ins historische Zentrum, wo sich der Rundweg schließt.

Bonassola ist in den Sommermonaten lebhafter, aber auch in der Nebensaison haben einige Lokale geöffnet.