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Rundweg Passo del Biscia - Monte Porcile - Monte Verruga - Colle Valletti
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Schwierigkeit Mittelschwer
Dauer 6 Std. 15 Min.
Länge 16,900
Wegmarkierung Segnavia CAI  + Triangolo
Ausgangspunkt Passo del Biscia

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Anspruchsvolle Rundwanderung zu den aussichtsreichen Gipfeln des Monte Porcile und des Monte Verruga, die einige etwas anspruchsvollere Passagen beinhaltet.
Die Tour kann das ganze Jahr über begangen werden, sofern der Boden trocken ist. Besonders empfehlenswert ist sie jedoch im späten Frühjahr, wenn zahlreiche Wildblumen und verschiedene Orchideenarten die Hänge schmücken.

Ausgangspunkt ist der Passo del Biscia (890 m), der Gebirgspass zwischen den Provinzen Genua und La Spezia. Er ist von Lavagna über die SP33 und anschließend die SP26 durch das Val Graveglia oder von Varese Ligure über die SP49 und SP57 erreichbar.
Am Pass, wo sich eine kleine Kapelle und ein Denkmal für die Partisanen befinden, stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung, auch wenn der Ort an Wochenenden sehr beliebt ist.

Man überquert die Provinzstraße und passiert das Tor, das auf die Schotterstraße führt. Diese verläuft angenehm durch einen Kiefernwald und bietet an einigen offenen Stellen schöne Ausblicke auf den Monte Porcile.

Nach dem Forsthaus (für die Öffentlichkeit geschlossen) ignoriert man eine Abzweigung nach links und folgt dem Hauptweg, auf dem man mit etwas Glück sogar Wildpferde beobachten kann. Etwa 3,5 km nach dem Passo del Biscia erreicht man nach einem kurzen sanften Abstieg die südlichen Hänge des Monte Porcile.

Hier verlässt man die Alta Via delle Cinque Terre Alta Via 5 Terre und folgt links dem mit Rotes Dreieck markierten Weg. In mehreren Kehren steigt der Pfad ohne größere Schwierigkeiten über felsiges Gelände mit seiner typischen rötlichen Färbung durch Jaspis an und durchquert dabei eine trockene und sonnige Landschaft.

Unterwegs trifft man auf mehrere Überreste des Manganabbaus, der insbesondere zwischen den 1920er- und 1940er-Jahren florierte. Wenig später passiert man zudem einen alten Steinbruch.

Nachdem einige Funkantennen passiert wurden, werden die letzten hundert Höhenmeter steiler, doch die Mühe wird durch den herrlichen Ausblick vom Ostgipfel des Monte Porcile belohnt. Auf der einen Seite leuchtet das Blau des Meeres, auf der anderen erstrecken sich die grünen Ligurischen Apenninen.

Über einen kurzen grasbewachsenen Abschnitt erreicht man auch den Westgipfel des Monte Porcile (1.249 m), wobei man kurzzeitig von der Provinz La Spezia in die Provinz Genua wechselt. Beide Gipfel werden von einem Kreuz gekrönt, am westlichen Gipfel zusätzlich von einer italienischen Flagge.

Mit der Flagge im Rücken führt der Weg nach Norden hinunter über weitläufige grüne Weiden, auf denen friedlich Kühe grasen, stets begleitet vom markanten Profil des Monte Verruga.

Nach etwa einem Kilometer angenehmen Abstiegs und rund 200 Höhenmetern erreicht man die Wegkreuzung bei Fontana Sacrata. Hier geht es geradeaus auf dem auf den Karten mit 610V bezeichneten Weg weiter, auch wenn diese Markierung unterwegs nicht sichtbar ist.

Der Pfad ist dennoch gut erkennbar und steigt sanft zwischen Kiefern und Farnen an, bis zu einer Kreuzung, an der die linke Abzweigung zur Sella delle Matite ignoriert wird und man geradeaus weitergeht.

Nach einer weiteren Wegkreuzung wird der Anstieg anspruchsvoller. Nach einem kurzen Abschnitt in dichter Vegetation öffnet sich die Landschaft mit niedrigen Sträuchern und roten Jaspisfelsen. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich dieser Bereich im späten Frühjahr und Frühsommer, wenn die blühenden Ginstersträucher die Hänge gelb färben.

Dem nicht immer gut erkennbaren Pfad zwischen den Felsen folgend, erreicht man den letzten Abschnitt, der etwas Vorsicht erfordert. Mithilfe einiger Seile erklimmt man die zerklüftete Felswand und erreicht den Gipfel des Monte Verruga (1.207 m), eines wenig besuchten, aber äußerst reizvollen Gipfels des Ligurischen Apennins.

Auf dem Gipfel ermöglicht ein Fernrohr den Blick über die umliegenden Berge bis hin zum Meer. Eine Windrose neben dem Gipfelkreuz hilft bei der Orientierung und dem Erkennen der wichtigsten Gipfel. Neben den Bergen reicht der Blick über das Val di Vara und den Golf von Tigullio bis zum Vorgebirge von Portofino.

Der Abstieg erfolgt auf der gegenüberliegenden Seite über einen steinigen und stellenweise rutschigen Pfad, der zunächst steil in Serpentinen etwa hundert Meter hinabführt und anschließend flacher über Wiesen entlang eines Zauns verläuft.

Am Fuß eines kleinen Hügels führt die Spur rechts leicht bergauf, um ihn zu umgehen und auf der anderen Seite wieder abzusteigen. Dieser Abschnitt ist nicht immer eindeutig erkennbar, weshalb eine GPX-Datei sehr hilfreich sein kann.

Nach etwa 700 Metern Abstieg, unterbrochen von kurzen flacheren Passagen über Wiesenflächen, wird der Weg deutlicher und führt in den Wald, wo der letzte Teil des Abstiegs beginnt und etwa eine Stunde nach Verlassen des Monte Verruga die Schotterstraße erreicht.

Man folgt dieser nach links in Richtung Colli di Valletti (776 m), einem winzigen Häuserensemble mit der charakteristischen Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, die in etwa zehn Minuten erreicht wird.

Den Wegweisern folgend, geht es links an der Kirche vorbei bergauf zu einigen Häusern und anschließend durch einen schönen Kastanienwald.

Unterwegs erreicht man den Casun di Brichetti (823 m), wo die Überreste eines alten Steingebäudes sowie ein Tisch mit Bänken zu einer Rast im Schatten des Waldes einladen.
Es gibt auch einen Wasserhahn, die Trinkbarkeit des Wassers ist jedoch nicht garantiert.

Der Anstieg setzt sich recht steil fort. An einer Weggabelung führt ein kurzer Abstecher nach rechts in wenigen Minuten zur Cappella della Costa, einer kleinen Kapelle mit Blick über das Tal. Hinter ihr befindet sich ein Picknickplatz.

Geradeaus auf dem breiten Weg weitergehend erreicht man nach einem letzten Anstieg von etwa 600 Metern einen Sattel zwischen dem Monte Baralucco auf der rechten und dem Monte Verruga auf der linken Seite.

Der Weg verläuft zunächst offen und eben am Rand eines Kiefernwaldes, bevor er wieder in den Wald eintaucht und zur Fontana Segà (1.050 m) ansteigt. Dort befinden sich eine Quelle (ohne Garantie der Trinkbarkeit) sowie eine Bank zum Ausruhen.

Weiter bergauf nach rechts erreicht man einen markanten Felsen und steigt anschließend zur Sella delle Matite (1.028 m) ab, wo mehrere Wege zusammentreffen.

Immer der Markierung 602 und der Richtung Passo del Biscia folgend, führt der rechte Weg auf sanfte Weise etwas mehr als zwei Kilometer durch den Wald bergab, unterbrochen von einigen offeneren Abschnitten, bis man in der Nähe des bereits auf dem Hinweg passierten Forsthauses wieder auf die Schotterstraße trifft.

Auf demselben Weg gelangt man schließlich problemlos zurück zum Passo del Biscia, wo diese wunderschöne Rundwanderung ihren Abschluss findet.

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Trail da Passo del Biscia

Passo del Biscia - Monte Porcile - Monte Verruga - Colle di Valletti

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